Online-Anträge & Formulare
Online-Anträge, die Antragstellende Schritt für Schritt führen
Wir machen aus PDF- und Papierformularen geführte Online-Antragsstrecken: mit Vorprüfung, Prüfung beim Ausfüllen, Datei-Upload und fertigem PDF. Das passt für Förderanträge, Mitgliedsanträge, Meldungen und Bewerbungen. Nach dem Erstgespräch nennen wir einen Festpreis je Etappe, bevor Code entsteht.
Was eine Antragsstrecke ist
Eine Antragsstrecke ist ein Online-Formular, das in Schritte aufgeteilt ist und Angaben prüft, bevor es weitergeht. Antragstellende sehen nur die Fragen, die für ihren Fall gelten. Was fehlt oder nicht passt, merken sie beim Ausfüllen: eine Summe über der Förderhöchstgrenze, ein Projektende vor dem Beginn, eine fehlende Pflichtanlage.
Ein ausfüllbares PDF leistet das nicht. Es nimmt Eingaben an, prüft aber kaum, und am Ende liegt eine Datei im Postfach, die jemand öffnen, lesen und abtippen muss. Bei einer Antragsstrecke kommt dagegen ein vollständiger Datensatz an, dazu eine PDF-Kopie für die Akte.
Vier Einstiege: welche Anträge wir online bringen
- Förderanträge von Stiftungen und Förderprogrammen: Vorprüfung der Antragsberechtigung, Finanzierungsplan, Anlagen, Eingang in der Geschäftsstelle. Mehr dazu auf der Seite Online-Antragsverfahren für Stiftungen und Förderprogramme.
- Mitglieds- und Aufnahmeanträge: für Vereine und Verbände, mit Pflichtangaben und Einwilligungen an der richtigen Stelle. Siehe Formulare digitalisieren lassen.
- Schadens- und Störungsmeldungen: Ort, Zeitpunkt und Beschreibung als Pflichtfelder, Fotos als Anlage, Eingang in einer Liste statt in mehreren Postfächern. Auch das beschreibt die Seite Formulare digitalisieren lassen.
- Bewerbungen für Stipendien, Preise und Programme: mit Vorprüfung, Unterlagen-Upload und Prüfübersicht. Wie man so ein Verfahren plant, zeigt unser Leitfaden zum Digitalisieren von Antragsverfahren.
Was unsere Antrags-Engine kann
Die Strecken laufen auf einer eigenen Antrags-Engine. Jedes Formular ist darin eine Konfigurationsdatei: Fragen, Schritte, Regeln und Texte stehen an einer Stelle. Das hält neue Antragsarten und spätere Änderungen klein.
- Mehrstufige Strecke: Schritte mit Fortschrittsanzeige, etwa Förderfähigkeit, Organisation, Projekt, Finanzierung, Anlagen, Erklärungen.
- Vorprüfung der Förderfähigkeit: wenige Fragen zu Beginn klären, ob ein Antrag überhaupt Aussicht hat.
- Prüfung beim Ausfüllen: Pflichtfelder, Formate, Beträge und Datumslogik.
- Bedingte Felder: Fragen erscheinen nur, wenn vorher etwas angegeben wurde. Wer Drittmittel nennt, wird nach deren Quelle gefragt, alle anderen nicht.
- Datei-Upload mit Prüfung: Anlagen kommen mit dem Antrag, nicht per E-Mail hinterher.
- Prüfübersicht und PDF-Kopie: vor dem Absenden alles auf einen Blick, danach ein PDF für die Unterlagen.
- Bearbeiterportal: Eingangsliste, Detailansicht und CSV-Export, der sich in Excel öffnen lässt.
- Mehrsprachig: Deutsch und Englisch.
Was nicht eingebaut ist
Der Entwurf bleibt während der Browsersitzung erhalten. Speichern und späteres Fortsetzen per Link oder Benutzerkonto ist nicht eingebaut. Brauchen Ihre Antragstellenden das, etwa bei langen Anträgen, bauen wir es als eigene Etappe.
Eine elektronische Unterschrift ist ebenfalls nicht eingebaut. Ob Ihr Verfahren eine Unterschrift verlangt, sollten Sie früh klären. Was rechtlich gilt, fasst die Seite Formulare digitalisieren lassen mit Quellen zusammen.
PDF-Formular, Formular-Baukasten oder Antragsstrecke
Es gibt drei übliche Wege, ein Formular online zu stellen. Formular-Baukästen sind Software zum Selbstbauen, meist mit laufender Lizenz, zum Beispiel formcycle ab 59 Euro netto im Monat in der öffentlichen Cloud (Preisseite, abgerufen am 17.10.2026). Eine Antragsstrecke von uns ist eine fertige Lösung für Ihr Verfahren, die wir bauen und auf Wunsch betreiben.
| Ausfüllbares PDF | Formular-Baukasten | Geführte Antragsstrecke | |
|---|---|---|---|
| Prüfung beim Ausfüllen | kaum | je nach Produkt, Regeln bauen Sie selbst | Pflichtfelder, Formate, Beträge, Datumslogik |
| Vorprüfung der Berechtigung | nein | je nach Produkt | vor dem eigentlichen Antrag |
| Eingang | Datei im Postfach | Datensatz im Produkt | Bearbeiterportal, CSV-Export, PDF |
| Wer baut | Sie | Sie | wir, Sie testen jede Etappe |
| Änderungen | neue Fassung verteilen | im Baukasten | an einer Stelle in der Konfiguration |
| Kosten | gering | laufende Lizenz | Festpreis je Etappe, Betrieb optional |
So entsteht Ihre Antragsstrecke
- 1Erstgespräch (unverbindlich, ca. 30 Minuten): Sie zeigen uns Ihr bisheriges Formular und erzählen, wo es hakt.
- 2Konzept mit klickbarem Entwurf: Wir ordnen die Fragen in Schritte, legen Prüfregeln fest und nennen einen Festpreis je Etappe.
- 3Umsetzung in Etappen: Nach jeder Etappe können Sie die Strecke testen, wir passen an.
- 4Betrieb oder Übergabe: Auf Wunsch betreiben wir die Strecke auf Servern in Deutschland (Hetzner, Nürnberg) mit Auftragsverarbeitungsvertrag. Oder wir übergeben sie dokumentiert an Ihre IT.
Referenz: Antragsassistent für einen Projektträger des Bundes
Für einen Projektträger des Bundes haben wir einen Online-Antragsassistenten konzipiert und umgesetzt: eine mehrstufige, konfigurationsgetriebene Antragsstrecke mit geführter Erfassung, Plausibilitätsprüfung, PDF-Ausgabe und Export in die bestehenden Systeme. Er wurde entwickelt, abgenommen und übergeben. Ein Folgeauftrag über zwei Förderportale ist in Umsetzung.
Auch auf Englisch
Die Engine läuft auf Deutsch und Englisch. Für Trusts und Councils in England und Wales gibt es eine englische Leistungsseite. Die englische Demo zeigt dieselbe Art von Strecke an einem erfundenen Trust, mit englischem Erklärvideo.
Häufige Fragen
Was ist eine Antragsstrecke?
Ein Online-Formular, das Antragstellende in Schritten durch die Fragen führt und jede Angabe beim Ausfüllen prüft. Es zeigt nur die Fragen, die für den jeweiligen Fall gelten. Am Ende steht eine Prüfübersicht, danach gehen Antrag und Anlagen gesammelt ein.
Was ist der Unterschied zu einem Online-Formular-Baukasten?
Einen Baukasten mieten Sie und bauen das Formular selbst. Eine Antragsstrecke von uns bauen wir für Ihr Verfahren, mit Ihren Prüfregeln, Ihrer Vorprüfung und einem Bearbeiterportal. Sie zahlen einen Festpreis je Etappe und auf Wunsch den Betrieb.
Welche Daten bleiben wo gespeichert?
Während des Ausfüllens bleibt der Entwurf für die Dauer der Browsersitzung erhalten. Eingereichte Anträge liegen im Bearbeiterportal. Betreiben wir die Strecke, stehen die Server in Deutschland (Hetzner, Nürnberg), mit Auftragsverarbeitungsvertrag; alternativ übergeben wir die Strecke an Ihre IT.
Gibt es eine Vorlage, oder wird jedes Formular neu gebaut?
Die Engine ist fertig, jedes Formular ist eine Konfigurationsdatei. Neu entstehen Ihre Fragen, Schritte, Regeln und Texte, nicht die Software. Weitere Antragsarten sind deshalb neue Konfigurationen, keine neuen Programme.
Was passiert nach dem Absenden?
Antragstellende erhalten eine PDF-Kopie. Der Antrag erscheint in der Eingangsliste des Bearbeiterportals, mit Detailansicht und Anlagen. Über den CSV-Export kommen die Daten in Ihre Tabelle; eine direkte Übergabe an ein Fachverfahren planen wir als eigene Etappe.
Was kostet eine Online-Antragsstrecke?
Das hängt von der Zahl der Schritte, den Prüfregeln, dem Bearbeiterportal und Anbindungen ab. Nach dem Erstgespräch nennen wir einen Festpreis je Etappe, bevor Code entsteht.
Passt das zu Ihrem Vorhaben?
Erzählen Sie uns in 30 Minuten, worum es geht. Unverbindlich, danach wissen Sie, ob und wie Software hilft.
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