schwerpunkt.tech

Kostenloses Werkzeug

WordPress-Zustand prüfen

Ob Ihre WordPress-Website veraltet ist, sehen Sie hier in einer Minute: Kopieren Sie in WordPress den Bericht unter Werkzeuge, Website-Zustand und fügen Sie ihn unten ein. Der Check zeigt, ob Ihre PHP-Version noch Sicherheitsupdates bekommt, ob WordPress, Plugins und Themes aktuell sind und welche Einstellungen ein Risiko sind, jeweils mit einer Erklärung und dem nächsten Schritt. Die Auswertung läuft in Ihrem Browser, der Bericht verlässt Ihren Rechner nicht. Anlass sind die kritischen PHP-Lücken php2shell vom Oktober 2026: Für PHP 8.1 und älter erscheint keine neue PHP-Version, und laut der Statistik von wordpress.org laufen 35,8 Prozent der WordPress-Websites auf diesen Versionen.

Bericht einfügen und prüfen

  1. Melden Sie sich in WordPress an und öffnen Sie Werkzeuge, Website-Zustand, Reiter „Bericht“.
  2. Klicken Sie auf „Bericht in die Zwischenablage kopieren“.
  3. Fügen Sie den Text hier ein und klicken Sie auf „Prüfen“.

Die Auswertung läuft in Ihrem Browser. Der Text wird nicht gesendet und nicht gespeichert.

Kostenlos, ohne Anmeldung.

Was der Check prüft

Der Check liest den Bericht und vergleicht die Angaben mit den Daten von php.net und wordpress.org. Er prüft:

  • PHP: Bekommt Ihre PHP-Version noch Sicherheitsupdates von php.net? Ist an der Versionsnummer zu erkennen, dass der Fix für php2shell eingespielt ist?
  • WordPress: Ist die neueste Version installiert? Fehlen Sicherheitskorrekturen, die es für Ihre Reihe gibt?
  • Plugins und Themes: Für welche meldet WordPress ein Update? Gibt es inaktive Plugins und nicht genutzte Themes, Plugins ohne Versionsangabe oder abgeschaltete automatische Updates?
  • Einstellungen: HTTPS, öffentlich sichtbare Fehlermeldungen, offene Registrierung und die Verbindung zu WordPress.org, ohne die WordPress nichts von Updates erfährt.
  • Datenbank: Ist die Version von MySQL oder MariaDB so neu, wie WordPress es empfiehlt?

Jeder Befund hat eine Stufe von kritisch bis Hinweis, eine Erklärung in einfachem Deutsch und einen Vorschlag, was zu tun ist.

So finden Sie den Bericht in WordPress

Den Bericht gibt es seit WordPress 5.2 (WordPress-Dokumentation (öffnet in neuem Tab)). Sie brauchen ein Konto mit Administratorrechten.

  1. Melden Sie sich in WordPress an und öffnen Sie im Menü links Werkzeuge, dann Website-Zustand.
  2. Wechseln Sie oben auf den Reiter Bericht. Warten Sie einen Moment, bis die Größenangaben berechnet sind.
  3. Klicken Sie auf Bericht in die Zwischenablage kopieren.
  4. Fügen Sie den Text oben in das Feld ein und klicken Sie auf Prüfen.

Fehlt der Menüpunkt, hat Ihr Konto keine Administratorrechte oder der Punkt wurde ausgeblendet. Dann hilft die Person weiter, die Ihre Website eingerichtet hat.

Was im Bericht steht und was nicht

Der Bericht enthält Versionen, Einstellungen und Angaben zum Server. Zugangsdaten der Datenbank und Passwörter lässt WordPress beim Kopieren weg. Je nach Einrichtung stehen aber Serverpfade oder die Adresse Ihrer Website darin.

Weil die Auswertung vollständig in Ihrem Browser läuft, sehen wir davon nichts. Der Text wird nicht an unseren Server geschickt und nicht gespeichert. Wenn Sie das Ergebnis weitergeben möchten, nutzen Sie den Knopf „Ergebnis kopieren“: Das Ergebnis enthält nur Versionen und Befunde.

Warum alte PHP-Versionen ein Problem sind

php.net liefert Sicherheitsupdates derzeit nur für PHP 8.2 bis 8.5, für 8.2 noch bis zum 31.12.2026 (php.net (öffnet in neuem Tab)). WordPress empfiehlt PHP 8.3 oder neuer (wordpress.org (öffnet in neuem Tab)). Laut der Statistik von wordpress.org laufen trotzdem 35,8 Prozent der WordPress-Websites auf PHP 8.1 oder älter und weitere 23,7 Prozent auf 8.2 (wordpress.org (öffnet in neuem Tab), Stand 22.10.2026).

Viele Hoster lassen alte Versionen weiterlaufen und berechnen dafür eine Gebühr. IONOS verlangt für PHP 8.1 7,81 € im Monat, für PHP 7.4 und 8.0 15,62 € (IONOS (öffnet in neuem Tab), Stand 22.10.2026). Was dahinter steckt und wie Sie die Gebühr loswerden, steht im Ratgeber PHP Extended Support.

Bei WordPress selbst gilt: Offiziell gepflegt wird nur die neueste Version. Für ältere Reihen reicht das Sicherheitsteam Korrekturen aus Kulanz nach (wordpress.org (öffnet in neuem Tab)).

Was der Check nicht kann

  • Keine Lückendatenbank: Der Check sieht, ob WordPress für ein Plugin ein Update kennt, aber nicht, ob in Ihrer Version eine bestimmte Lücke steckt.
  • Bezahl-Plugins: Bei Plugins, die nicht aus dem Verzeichnis von wordpress.org kommen, meldet WordPress Updates oft nur mit gültiger Lizenz. Fehlt sie, sieht auch der Check kein Update.
  • Kein Schadcode-Scan: Ob Ihre Website schon angegriffen wurde, zeigt der Bericht nicht. Woran Sie einen Angriff erkennen, steht im Ratgeber php2shell.
  • Nur WordPress: Für Joomla, TYPO3 und andere Systeme gibt es diesen Bericht nicht.

Das Ergebnis ist eine Bestandsaufnahme, keine Sicherheitsprüfung und kein Nachweis gegenüber Dritten.

So gehen Sie mit dem Ergebnis um

  1. Erst sichern: Legen Sie vor jedem Update eine vollständige Sicherung von Dateien und Datenbank an, die Sie auch zurückspielen können.
  2. Kritisches zuerst: PHP-Version und WordPress-Kern, dann aktive Plugins und das Theme.
  3. Danach prüfen: Startseite, Kontaktformular und alles, womit Ihre Kunden arbeiten. Bei einem Shop eine Testbestellung.
  4. Aufräumen: Löschen Sie inaktive Plugins und nicht genutzte Themes.
  5. Erneut prüfen: Kopieren Sie den Bericht nach den Updates noch einmal und lassen Sie den Check laufen.

Wenn Sie das nicht selbst machen möchten: Mit unserer Basiswartung für 80 € im Monat übernehmen wir Updates, Sicherung und Prüfung. Alte PHP-Versionen stellen wir zuerst auf einer Kopie um.

Häufige Fragen

Ist der Check kostenlos?

Ja. Sie brauchen kein Konto, und es gibt keine Begrenzung. Der Check läuft vollständig in Ihrem Browser.

Wird mein Bericht gespeichert oder verschickt?

Nein. Die Auswertung läuft in Ihrem Browser, der eingefügte Text wird nicht an unseren Server geschickt. Die Vergleichsdaten lädt die Seite beim Aufruf mit.

Woher kommen die Vergleichsdaten?

Supportenden und Fix-Versionen von PHP stammen von php.net, die neuesten WordPress-Versionen je Reihe von der Schnittstelle von wordpress.org, die Empfehlungen zu PHP und Datenbank von wordpress.org/about/requirements. Das Datum der Daten steht unter jedem Ergebnis.

Meine PHP-Version ist aktuell. Warum steht trotzdem „Fix nicht erkennbar“ da?

Linux-Distributionen bauen Sicherheitskorrekturen oft in ihre eigene PHP-Fassung ein, ohne die Versionsnummer zu ändern. Ubuntu 24.04 meldet zum Beispiel auch nach dem php2shell-Update PHP 8.3.6. Ob der Fix enthalten ist, kann Ihnen nur Ihr Hoster sagen.

Warum zeigt der Check bei einem Plugin kein Update, obwohl es eines gibt?

Der Check kennt nur die Updates, die WordPress selbst im Bericht meldet. Bei Bezahl-Plugins ohne gültige Lizenz oder wenn WordPress WordPress.org nicht erreicht, fehlt diese Angabe.

Prüft der Check, ob meine Website gehackt wurde?

Nein. Der Bericht enthält Versionen und Einstellungen, keine Dateien. Einen Befall erkennen Sie an Spuren auf dem Server; Hinweise dazu stehen im Ratgeber zu php2shell.

Funktioniert der Check auch mit Joomla oder TYPO3?

Nein. Den Website-Zustand-Bericht gibt es nur in WordPress.

Was kostet es, die Befunde beheben zu lassen?

Unsere Basiswartung kostet 80 € im Monat je Website, zuzüglich Umsatzsteuer: Wir halten WordPress, Plugins, Themes und PHP aktuell, mit Sicherung vorher und Prüfung danach. Läuft die Website noch auf PHP 8.1 oder älter, nennen wir für die erste Umstellung nach einer kurzen Bestandsaufnahme einen Festpreis.